GET.UP-Studie

Welchen Einfluss hat die Schlafdauer auf die Depression? Kann eine Verringerung der Bettzeit den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen?

Ein Großteil depressiv erkrankter Menschen leidet unter Schlafstörungen. Oft fühlen sich die Betroffenen am nächsten Tag erschöpft. Sie neigen deshalb dazu, früher ins Bett zu gehen und sich auch tagsüber hinzulegen – immer in der Hoffnung, wieder zu Kräften zu kommen. Meist ist das Gegenteil der Fall: Die lange Zeit im Bett führt häufig zu weiterer Stimmungsverschlechterung. Trotz der gefühlten Erschöpfung ist es insofern empfehlenswert, den Tag aktiv außerhalb des Bettes zu verbringen. In der GET.UP-Studie soll deshalb die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer kontinuierlichen leichten Bettzeitverkürzung wissenschaftlich untersucht und mit einem klassischen Entspannungstraining verglichen werden. Sowohl Entspannungstraining als auch Bettzeitverkürzung können selbstständig zuhause durchgeführt werden. Die Teilnehmer werden dabei von einer in unserem Forschungszentrum Depression entwickelten App unterstützt.

Die GET.UP-Studie wird in Kooperation mit der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH durchgeführt.

Studien-Teilnehmer gesucht

Für die GET.UP-Studie suchen wir Teilnehmer, die aktuell von leichten Depressionen betroffen sind und Bettzeiten über neun Stunden pro Tag aufweisen. Details und einen Test, mit dem Sie feststellen können, ob die Studie zu Ihnen passt, finden Sie hier.


Dr. Christian Sander, GET.UP (Foto: Stefan Straube)

Kontakt

Dipl.-Psych. Dr. Christian Sander
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Semmelweisstraße 10
04103 Leipzig
Tel: 0341/97 24 558
Fax: 0341/97 24 539
studien-sdd@deutsche-depressionshilfe.de


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