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2004-2005

Mittwoch, 17. November 2004

Aufklärung hilft Depressionen erkennen und Suizide vermeiden

Bayernweites Fortbildungsprojekt für Altenpflegekräfte sehr erfolgreich: Staatssekretärin und Vorstandsvorsitzender des "Bündnisses gegen Depression" stellen Ergebnisse vor

Bayern ist einen entscheidenden Schritt weiter in der frühzeitigen Diagnose von Depressionen bei alten Menschen. Mit einem landesweiten Fortbildungsprogramm für Altenpflegekräfte haben das Bündnis gegen Depression und das Bayerische Gesundheitsministerium den Boden dafür bereitet. Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller und der Vorstandsvorsitzende des Bündnisses Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Psychiater an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München, zogen eine erste Bilanz. "5.000 Altenpflegekräfte wurden durch das Pilotprojekt erreicht. Diese sind jetzt sensibilisiert, Depressionen früher zu erkennen. Auf diese Weise können sie Suizide bei alten Menschen vermeiden helfen. Denn Depressionen gelten als Hauptursache für Suizide. Werden Depressionen rechtzeitig erkannt, sind sie gut behandelbar", betonte Müller. 40 Prozent aller Suizide werden von Menschen über 60 Jahren verübt; deutlich erhöht ist das Suizidrisiko bei alten Männern. Im Jahr 2003 haben insgesamt 1822 Menschen in Bayern den Freitod gesucht.

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Mittwoch, 29. September 2004

Positives aus den neuen Bundesländern: Deutlich sinkende Suizidraten seit der Wiedervereinigung

Wie hat sich die Wiedervereinigung mit ihren dramatischen gesellschaftlichen Umwälzungen auf die psychische Gesundheit der Menschen in den neuen Bundesländern ausgewirkt? In manchen Medien wurde der Schluss gezogen, dass die Zahl der psychisch Erkrankten wegen der sozialen Veränderungen und Probleme ansteigen. Nicht berichtet wurde in diesem Zusammenhang über ein erfreuliches Faktum: Die Suizidraten in den neuen Bundesländern zeigten seit der Wiedervereinigung einen in Europa einmaligen deutlichen Rückgang.

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Mittwoch, 15. September 2004

Deutlich mehr Depressive im trüben Herbst? – Ein Irrtum! Die Herbst-Winter-Depression ist sehr selten

Im Herbst werden die Tage kürzer und dunkler, das schlägt vielen Menschen auf die Stimmung. Eine vorübergehende gedrückte Stimmung gehört jedoch zum Leben dazu und ist noch keine Depression im medizinischen Sinne. Depressive Erkrankungen treten das ganze Jahr über auf und nehmen insgesamt in Herbst und Winter nur unwesentlich zu. Lediglich die „Saisonal Abhängige Depression“, eine eher seltene Unterform depressiver Erkrankungen, tritt regelmäßig in diesen Jahreszeiten auf.

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Depressionen erkennen und ernst nehmen - Erster Europäischer Depressionstag soll Aufmerksamkeit auf die Krankheit lenken

Die European Depression Association ruft in diesem Jahr zum ersten Mal für Donnerstag, den 7. Oktober 2004 den Europäischen Depressionstag aus. Die Koordination in Deutschland übernahm Privatdozent Dr. Detlef Dietrich aus der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): „Die Welt-Gesundheits-Organisation geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 die Depression die weltweit führende Krankheitsursache neben den Herz-Gefäß-Erkrankungen sein wird. Hinzu kommt, dass ein größerer Teil der Betroffenen als depressiv Erkrankte nicht richtig erkannt und oft auch nicht adäquat versorgt wird.“ Das Ziel der European Depression Association sei es deshalb, die Aufmerksamkeit für diese Erkrankung bei Patienten, Angehörigen, bei Ärzten, Pflegekräften und öffentlichen Entscheidungsträgern zu erhöhen sowie Informationsdefizite abzubauen.

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Montag, 23. August 2004

Antidepressiva und Suizidalität

Statement zur aktuellen Diskussion

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Freitag, 2. Juli 2004

“European Alliance Against Depression” jetzt online

Das europaweite Aktionsprogramm zur Verbesserung der Versorgungslage depressiv Erkrankter ist jetzt online: unter http://www.eaad.net/ gibt es Informationen zu den Aktivitäten des Bündnisses, an dem Regionen in 15 europäischen Ländern beteiligt sind.

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Depression und Suizidalität hängen leider oft zusammen

Menschen, die unter schweren Depressionen leiden, erleben häufig einen so hohen Leidensdruck, dass sie sich das Leben nehmen. Ob auch hinter dem tragischen Tod der Schauspielerin Jennifer Nitsch eine Depression steht, scheint noch unklar. Klar sind allerdings die Fakten: 90 Prozent aller Suizide werden auf psychische Erkrankungen zurückgeführt, die große Mehrzahl davon als Folge einer Depression.

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European Alliance Against Depression - Europaweites Aktionsprogramm zur Verbesserung der Versorgungslage

In Deutschland sind fünf Prozent der Bevölkerung akut an einer Depression erkrankt, in Europa geht man von ähnlichen Zahlen aus. Obwohl es wirksame Behandlungsmethoden gibt, ist die Versorgung der Betroffenen häufig nicht optimal. Erschwerend kommt zu ihrer Situation hinzu, dass die Depression in der breiten Öffentlichkeit oft nicht als ernsthafte Erkrankung wahrgenommen wird. Um die Versorgung depressiv erkrankter Menschen zu verbessern, startet die „European Alliance Against Depression“ in 15 europäischen Ländern Aktionsprogramme.

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Dienstag, 6. April 2004

Pressekonferenz am 20. April 2004

Europaweit gegen Depressionen – deutsches Erfolgsmodell wird exportiert

Einladung zur Pressekonferenz
am 20. April 2004, 13.00 Uhr
in der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München,
Alois-Alzheimer-Saal, 3. Stock
Nußbaumstraße 7, 80336 München

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Donnerstag, 19. Februar 2004

Depression im Alter – häufig wird die behandelbare Erkrankung nicht erkannt

Oft wird sie schlichtweg übersehen: eine Depression im Alter. Die Erkrankung kommt bei älteren Menschen zwar nicht öfter vor als bei jüngeren, doch ist sie noch schwieriger zu erkennen. Allzu häufig wird mangelnde Energie und Hoffnungslosigkeit bei betagten Menschen mit dem natürlichen Alterungsprozess erklärt. Zu wenig Betroffene und zu wenig Menschen in ihrer Umgebung erkennen hinter körperlichen und psychischen Beschwerden eine depressive Erkrankung. Damit erfolgt keine angemessene Therapie, und das obwohl eine Depression gut behandelbar ist.

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Dienstag, 10. Februar 2004

Vom Modellprojekt zum bundes- und europaweiten Aktionsprogramm - Nürnberger Bündnis gegen Depression wird international

Schon sieben Regionen haben sich bundesweit dem „Bündnis gegen Depression“ angeschlossen. Das in Nürnberg erfolgreich durchgeführte Programm zur Verbesserung der Situation depressiver Patienten wächst aber nicht nur national, sondern auch international.

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2004-2005