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Jury

Jury 2. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe 2015



Jury-Vorsitzender: Harald Schmidt

Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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Dr. Cinthia Briseño

Leiterin Entwicklungsredaktion, Wort & Bild Verlag

Cinthia Briseño studierte Biochemie an der Privatuniversität Witten/Herdecke. Ihre Promotion im Bereich Molekularbiologie führte sie zunächst ans MPI für Neurobiologie in Martinsried, später ans Helmholtz-Zentrum München, wo sie 2006 ihre Doktorarbeit abschloss. Anschließend nahm sie am Mentoring-Programm der Bertelsmann Stiftung für Wissenschaftsjournalismus teil und durchlief darüber mehrere Praktikumsstationen bei verschiedenen Medien. 2007 begann sie als Redakteurin bei der "Stuttgarter Zeitung" und stuttgarter-zeitung.de. 2009 wechselte sie in das Wissenschaftsressort von SPIEGEL ONLINE und wurde dort 2010 stellvertretende Ressortleiterin. Anschließend entwickelte sie dort das Ressort Gesundheit, das sie 2012 bis 2015 leitete. Seit Juni 2015 ist sie Leiterin der Entwicklungsredaktion beim Wort & Bild Verlag, dem Herausgeber der "Apotheken Umschau" und anderen Gesundheitsmedien.

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Petra Gessinger

 

Chefredakteurin Medizin Compact


Petra Gessinger (Jahrgang 1964) ist Chefredakteurin von MEDIZIN COMPACT – Deutschlands neuem Gesundheitsmagazin, der Ratgeber für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit diesem Engagement kehrte die aus Bayern stammende Medienfrau nach mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreicher Tätigkeit als Repräsentantin, Verkaufstrainerin und Marketingberaterin im deutschsprachigen privaten Hörfunk zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.
Anfang der Neunziger leistete Petra Gessinger mit ihrem Knowhow aus jahrelanger Praxiserfahrung im aktiven Werbezeitenverkauf des Privatradios richtungsweisende Basisarbeit in den Neuen Bundesländern: Sie war maßgeblich am Aufbau des regionalen Verkaufs für zahlreiche, nach der Wende neu lizensierte private Radiostationen beteiligt. Bis Ende 2010 engagierte sie sich in der Aus- und Weiterbildung von Mediaberatern. Sie arbeitete u. a. für Radiobeteiligungen der bayerischen Oschmann-Gruppe, des ehemaligen Gong Verlags, der RTL-Group und des FAZ-Businessradios, eine Unternehmung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Ihre journalistische Leidenschaft hat Petra Gessinger trotz zahlreicher anderweitiger Engagements nie aus dem Fokus verloren. So konzipierte und realisierte sie im Zeitraum von 1990 bis 2008 nicht nur unzählige erfolgreiche Radio- und Print-Werbekampagnen für mittelständige Unternehmen, sondern entwickelte Mitte der Neunziger die Hörfunkserie „Unbeschreiblich weiblich“, welche einmal wöchentlich in zahlreichen Privatradiostationen ausgestrahlt wurde. Petra Gessinger arbeitete darüber hinaus auch als sog. Ghostwriterin. Die Bearbeitung des Manuskripts zum medizinischen Sachbuch „Werde glücklich, dann bist Du gesund“ zählte sie zu ihren spannendsten, journalistischen Herausforderungen.
Im Jahr 2011 entwickelte Petra Gessinger gemeinsam mit dem heutigen Herausgeber von MEDIZIN COMPACT das Redaktionskonzept von Deutschlands neuestem Gesundheitsmagazin. Nach Umsetzung der Redaktionsidee der „Ärzteumschau“, eine seinerzeit von Ärzten für Patienten entwickelte Zeitung, zeichnet sie heute als Chefredakteurin für MEDIZIN COMPACT verantwortlich.
MEDIZIN COMPACT richtet sich hauptsächlich an Patienten und erscheint im zweimonatigen Rhythmus. Es wird in ganz Deutschland in über 40.000 Facharztpraxen und -kliniken distribuiert und erscheint in einer Auflage von jeweils 120.000 Stück. Das Lesen dieser neuen Publikumszeitschrift soll die etwaige Wartezeit bei anstehenden Arztterminen informativ und unterhaltsam verkürzen.
Petra Gessinger lebt seit 2009 in Hamburg. Sie verfügt über ein umfangreiches Netzwerk an renommierten Ärzten und Experten der Medizinbranche in ganz Deutschland.

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Prof. Dr. Ulrich Hegerl

 

Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe & Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig

Ulrich Hegerl ist seit 2006 Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig und als Vorstandsvorsitzender Leiter der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Nach dem Medizinstudium in Erlangen und Rennes (Frankreich) arbeitete er von 1980 bis 1994 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Psychiatrischen und Neurologischen Klinik und Poliklinik der Freien Universität Berlin. 1994 wechselte er an die Psychiatrische Klinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians Universität München, wo er als Oberarzt und ab 1998 bis zum Wechsel nach Leipzig als Universitätsprofessor tätig war. 1999 wurde er Sprecher des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“, dessen Nachfolge 2009 die Stiftung Deutsche Depressionshilfe angetreten hat. Darüber hinaus ist Hegerl Vorstandsvorsitzender des Deutschen Bündnisses gegen Depression, Präsident der European Alliance Against Depression sowie Leiter der Europäischen Forschungsprojekte „Optimized suicide preventive programme and it´s implementation in Europe“ (OSPI, 7. Forschungsrahmenprogramm) und „PREDI-NU: Preventing Depression and improving awareness through networking in the EU“ (DG SANCO). Er ist seit 2013 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer.

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Uwe Kammann

 

Publizist, Medienberater                                                              

Uwe Kammann, Jahrgang 1948, arbeitet als Publizist und Medienberater. Von 2005 bis 2014 leitete er als Direktor und Geschäftsführer das Grimme-Institut in Marl. Zuvor war er ab 1984 Chefredakteur des Medienfachdienstes epd medien. Seine journalistische Laufbahn begann er 1976 – nach dem Studium der Germanistik und Romanistik – als Redakteur bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. 1978 wechselte er zum Evangelischen Pressedienst und dessen damaliger Publikation epd / Kirche und Rundfunk.
Dem Grimme-Institut war Kammann bereits seit 1980 über kontinuierliche Jury-Arbeit, darunter mehrfach als Vorsitzender, verbunden. Das weitere Spektrum seiner bisherigen Juroren-Tätigkeit reicht vom Deutschen Fernsehpreis über den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, den Deutschen Kamerapreis, den Marler Video-Kunst-Preis und den Robert-Geisendörfer-Preis bis zum Hörspielpreis der Kriegsblinden (Vorsitzender von 1996 bis 2001) und dem Deutschen Hörspielpreis (Vorsitzender 2009 und 2010).
Uwe Kammann ist Presse- und Buchautor sowie Kommentator und Diskutant im Radio und im Fernsehen. Außerdem ist er regelmäßig Moderator und Referent bei Medienkongressen und -tagungen. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören Organisierte Phantasie (Fink), Die Schirm-Herren (Kiepenheuer & Witsch) und HörWelten (Aufbau). Er ist Mitglied des Beirats der Eikon, zuvor der Filmakademie Baden-Württemberg und der Mainzer Tage der Fernseh-Kritik des ZDF.
Auszeichnungen: Deutscher Preis für Medienpublizistik und Hans-Bausch-Mediapreis.

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Johann Michael Möller

Hörfunkdirektor MDR

20.09.1955  geboren in Baden-Württemberg
1974-1982  Studium der Germanistik, Geschichte und Ethnologie an der Universität Stuttgart und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
1980-1991  FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG (FAZ)
seit 1985 Redakteur im Ressort Geisteswissenschaft
und zuständig für die Rubrik Neue Sachbücher im Literaturteil der FAZ
1990 KORRSPONDENT DER FAZ IN DER DDR,
dann Landeskorrespondent für Thüringen und Sachsen
1992-1995 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK (MDR)
Hauptabteilungsleiter Fernsehen im MDR Landesfunkhaus Thüringen in Erfurt
1995-1998  ZWEITES DEUTSCHES FERNSEHEN (ZDF)
Stellvertretender Leiter und Moderator des politischen Magazins "Kennzeichen D" 
1998-2006  TAGESZEITUNG DIE WELT
Leiter des Ressorts "Innenpolitik"
seit 2000 stellvertretender Chefredakteur der "Welt" und der "Berliner Morgenpost"
seit 2006  Hörfunkdirektor beim MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK (MDR)

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Christel Römer

  

Leipziger Bündnis gegen Depression, Betroffene


Christel Römer ist 64 Jahre alt und lebt seit Ende des Studiums in Leipzig. Vor ca. 20 Jahren erhielt sie die Diagnose „Depression“ und einige Jahre später die Ergänzung „rezidivierend“. Für Christel Römer klang das wie das endgültige Ende von Hoffnung und Glück. Aber es war nicht das Ende. Heute sagt sie: „Es war ein beschwerlicher Weg und jeder Schritt hat sich gelohnt.“
Seit 2009 ist Christel Römer ehrenamtlich beim Leipziger Bündnis gegen Depression tätig und hat dort ihre Sprache und ihre Stimme wiedergefunden, bringt sich seitdem mit Leidenschaft und Kreativität in die Arbeit des Bündnisses ein. In Ihrer ehrenamtlichen Arbeit legt sie großen Wert darauf, den an Depression Erkrankten Hoffnung und Mut zu machen, sich auf den Weg der Genesung zu begeben. Sie setzt sich dafür ein, dass sich die Betroffenen nicht auf ihre Erkrankung reduzieren lassen, sondern sich auf ihre Stärken besinnen und danach leben.
Ihr Betätigungsfeld ist dabei vielfältig und reicht von der Mitorganisation öffentlicher Veranstaltungen bis hin zu Informationstagen und medialer Aufklärungsarbeit. Besonders liegt ihr die Beratung „Betroffene für Betroffene“ am Herzen. Für das ehrenamtliche Engagement erhielt Christel Römer 2014 im Rahmen einer Festveranstaltung im Sächsischen Landtag eine Ehrenurkunde.
Ihr Fazit: „Ich spüre an vielen dankbaren Reaktionen, dass meine Arbeit im Bündnis gegen Depression und der Selbsthilfe, meine zahlreichen Ideen und Gedanken, die ich einbringe, gebraucht werden und ich damit andere Menschen anstecke und nachhaltig motivieren kann.“

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Annett Schlesier

  Gesundheitsmanagement Deutsche Bahn AG          

Annett Schlesier studierte Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin und ist seit 1999 bei der Deutschen Bahn AG in Berlin tätig, seit 2011 als Teamleiterin im Bereich Gesundheitsmanagement. Sie ist verantwortlich für das bundesweite DB Programmportfolio „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“. Seit dem Beginn des Engagements der Deutschen Bahn Stiftung begleitet Annett Schlesier die Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

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Thomas Voigt

Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation Otto Group

Thomas Voigt ist seit 2004 Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation bei der weltweit tätigen Handels- und Dienstleistungsgruppe Otto Group, Hamburg. Zuvor hat der 55-jährige die Wirtschaft lange Jahre als Journalist begleitet. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre begann Voigt seine berufliche Laufbahn als Entrepreneur, indem er in München ein Redaktionsbüro und eine Werbeagentur aufbaute. Von 1989 bis 1997 war er Chefredakteur der renommierten Fachzeitschriften für Marketing, Werbung und Medien, Werben & Verkaufen - W&V, München, und HORIZONT, Frankfurt/Main. Ab 1997 bis 2004 betreute er im Verlag Gruner + Jahr, Köln als Chefredakteur das führende Unternehmermagazin Impulse und das junge Wirtschaftsmagazin BIZZ. Der Handels- und Kommunikationsexperte übernahm 2004 die Unternehmenskommunikation der Otto Group und wurde für seine Arbeit 2009 mit dem renommierten Preis „PR-Professional des Jahres“ des PR-Reports ausgezeichnet. Für einen frühen Beitrag über Social Media wurde er von W&V zum „Zeichensetzer des Jahres“ 2009 ernannt.

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Stand: 08.05.2015

Jury