Spendenkonto:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Konto: 3474200
BLZ: 86020500
IBAN: DE73860205000003474200 SWIFT / BIC: BFSWDE33LPZ
Bank für Sozialwirtschaft

Teilprojekt 1

Suizidalität - Modelle zur effektiveren Gestaltung von Suizidprävention

Der Schwerpunkt lag in der Durchführung und Evaluation suizidpräventiver Maßnahmen. Ein wichtiges Subprojekt ist das Aktionsprogramm zu Depression und Suizidalität in Nürnberg ("Nürnberger Bündnis gegen Depression").
Im Rahmen eines anderen Subprojektes sollte erstmals der postulierte suizidpräventive Effekt einer frühzeitigen Lithiummedikation nachgewiesen werden. Weitere Projekte befassten sich mit biologischen Aspekten der Suizidalität oder dem Zusammenhang zwischen Strukturveränderungen der stationären Versorgung in den neuen Bundesländern und dem Auftreten stationärer Suizidhandlungen.



Subprojekt 1.1

Das "Nürnberger Bündnis gegen Depression"

Gezielte Fortbildung der Hausärzte zu Diagnose und Therapie der Depression kann die Suizidrate deutlich senken. Das zeigt die bekannte Gotland-Studie der WHO. Aufbauend auf den Erfahrungen dieser schwedischen Studie findet in Nürnberg ein intensives Aktions-Programm zum Thema Depression statt. Ziel des "Nürnberger Bündnis gegen Depression" ist es, die Versorgung depressiver Patienten zu verbessern und auf diesem Wege die Suizidrate zu senken.  Projektleiterin

Dipl. Psych. Ines Heinz
Universität Leipzig - Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Semmelweisstr. 10
04103 Leipzig
Tel.: 0341/9724-585
Fax: 0341/9724-539
E-Mail: info(at)buendnis-depression.de
Internet: http://www.buendnis-depression.de/

zurück zur Übersicht



Subprojekt 1.2 - Lithium-Interventionsstudie

 

Die Lithium-Interventionsstudie, die an den Universitätskliniken Berlin, Bonn, Dresden, Lübeck und München/Nürnberg durchgeführt wurde, sollte Hinweise darauf untermauern, dass das Natursalz Lithium dem Auftreten von Suizidversuchen und Suizidgedanken bei Menschen, die bereits einen Suizidversuch unternommen haben, vorbeugen kann. Dies ist besonders wichtig, da es bisher keine spezielle medikamentöse Behandlung für Menschen mit einem erhöhten Suizidrisiko gab. Daneben wurden im Rahmen der Studie psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen angeboten, die sich in der Versorgung von Betroffenen über Jahre hinweg bewährt haben.

Projektleiter

Prof. Dr. F. Hohagen (Projektleiter)
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: (0451) 500-2440/-2441/-2446
Fax: (0451) 500-2603
E-Mail: fritz.hohagen(at)uksh.de
Internet: http://www.uksh.de/psychiatrie-luebeck/index.html

zurück zur Übersicht

Teilprojekt 1