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Transferprojekt Deutsches Bündnis gegen Depression

Das „Deutsche Bündnis gegen Depression e.V." entstand im Rahmen des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Aktionsprogramm hat zum Ziel, durch gleichzeitige Intervention auf mehreren Ebenen die Versorgungssituation für depressiv erkrankte Menschen zu verbessern und auf diese Weise auch Suizide zu verhindern. Das Konzept wurde erstmals in Nürnberg umgesetzt. Erste Ergebnisse während der Pilotphase waren vielversprechend und wiesen auf eine verstärkte öffentliche Wahrnehmung des Themas Depression und einen Rückgang der Suizidalität hin. Nach zwei Jahren Intervention konnten suizidale Handlungen (Suizide und Suizidversuche) um ein Viertel gesenkt werden.

Der Erfolg des Nürnberger Projektes hat dazu geführt, dass sich aus einem regionalen Aktionsprogramm ein bundesweiter Verein entwickelte, dem derzeit (Stand Mai 2012) bereits über 70 aktive regionale Bündnisse angehören. Das Bündnis wächst kontinuierlich weiter.

Unter dem gemeinsamen Dach des „Deutschen Bündnisses gegen Depression e.V." wird bundesweite Lobbyarbeit für das Anliegen einer besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen geleistet. Um das Ziel eines möglichst flächendeckenden Netzwerkes für eine verbesserte Versorgung Betroffener zu erreichen, ist es Aufgabe des Vereins, optimale Voraussetzungen für zahlreiche Aktivitäten auf regionaler Ebene zu schaffen.

Umfassende Informationen sowie Ansprechpartner finden Sie auf der Homepage des Bündnisses unter www.buendnis-depression.de.

Europa

Aus dem "Deutschen Bündnis gegen Depression e.V." ist die "European Alliance Against Depression" (EAAD) entstanden. Das Projekt richtet sich gegen die vorhandenen diagnostischen und therapeutischen Defizite hinsichtlich depressiver Störungen und Suizidalität, indem es in 18 EU-Mitgliedsstaaten breit gefächerte gemeindebasierte Interventionsprogramme durchführt. EAAD wird von der Europäischen Kommission gefördert. Weitere Informationen auf der Homepage unter http://www.eaad.net/.

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