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ODI- Fragebogen

Ab sofort steht der Onset-of-Depression-Fragebogen zur freien Verfügung.
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Unipolare und bipolare Depression lassen sich anhand der Geschwindigkeit des Depressionsbeginns unterscheiden

Ein abrupter Depressionsbeginn ist typisch für bipolare, nicht aber für unipolare affektive Störungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Leipzig und München, in der die Geschwindigkeit des Beginns depressiver Episoden erstmals systematisch untersucht wurde. Die Erkenntnisse aus der Studie können für eine frühzeitige Diagnose und gezieltere Behandlung von depressiv erkrankten Menschen genutzt werden.

Frühzeitig richtige Diagnose – gezielte Behandlung
Die Ergebnisse zeigen, dass depressive Episoden im Rahmen bipolarer affektiver Störungen in ihrer großen Mehrheit (58 Prozent) innerhalb einer Woche voll ausgeprägt sind, während dies nur bei einer Minderheit (7,4 Prozent) der Patienten mit unipolaren Depressionen der Fall war. Die Geschwindigkeit des Depressionsbeginns stellt somit ein wichtiges Merkmal dar, um frühzeitig zu erkennen, ob eine depressive Episode im Rahmen einer uni- oder bipolaren affektiven Störung auftritt.

Der Fragebogen, der von Herrn Prof. Dr. Ulrich Hegerl et. al. für die Studie entwickelt wurde, steht ab sofort zur freien Verfügung.

Literatur:

Hegerl, U., Bottner, A.-C., Holtschmidt-Täschner, B., Born, C., Seemüller, F., Scheunemann, W., Schütze, M., Grunze, H., Henkel, V., Mergl, R. & Angst, J. (2008). Onset of depressive episodes is faster in patients with bipolar versus unipolar depressive disorder: Evidence from a retrospective comparative study. Journal of Clinical Psychiatry, 69, 1075-1080.  

U. Hegerl; R. Mergl; A.-C. Bottner; B. Holtschmidt-Täschner; C. Born; F. Seemüller; W. Scheunemann; V. Henkel; J. Angst.Geschwindigkeit des Depressionsbeginns, Ein Merkmal zur Differenzierung uni- und bipolarer affektiver Störungen, Nervenheilkunde 4/2009, 202-204


 

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