Spendenkonto:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
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Teilnahmestatuten

Teilnahmestatuten 2. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe 2015

Preisstifter: Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Jury-Vorsitz: Harald Schmidt

Zielsetzung:

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Krankheiten. Eine Mehrheit der Suizide bzw. Suizidversuche in Deutschland gehen auf nicht optimal behandelte Depressionserkrankungen zurück. Die Gründe reichen von diagnostischen Defiziten, fehlendem Wissen in der Bevölkerung bis zu Angst und Scham der Betroffenen aufgrund vor Stigmatisierung. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Depressionen zu erforschen, Betroffenen zu helfen und Wissen weiter zu geben – und das einer möglichst großen Öffentlichkeit. Denn die häufigste Form der psychischen Erkrankung kann jeden treffen. Aber die gute Nachricht ist: Die Depression ist gut behandelbar.

Auch wenn die medizinische und gesundheitspolitische Bedeutung depressiver Erkrankungen in den letzten Jahren mehr ins Bewusstsein gerückt ist, bleibt in punkto sachlicher Aufklärung noch viel zu tun. Den Medien kommt bei Wissensvermittlung und Aufklärung eine zentrale Bedeutung zu. Der Deutsche Medienpreis Depressionshilfe unter der Schirmherrschaft von Harald Schmidt zeichnet daher herausragende Medienbeiträge aus, die einem breiten Publikum anschaulich und medizinisch-kompetent von Depressionserkrankungen und deren Behandlungsverfahren berichten. Dabei wird besonderes Augenmerk auf eine sachgerechte Form der Darstellung speziell zu Suiziden in den Medien gelegt, da wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Nachahmungstaten möglich sind („Werther-Effekt“- s. auch journalistischer Kodex / Medienrichtlinien in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Kommunikations-Forschung:
http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/media/Medienguide_2015.pdf).

Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe: „Mit dem 2013 erstmals gestifteten Preis will die Stiftung Deutsche Depressionshilfe zur medialen Auseinandersetzung anregen und jene Journalisten würdigen, die dieses gesellschaftlich wichtige Thema einer breiten Öffentlichkeit in besonderer Weise nahe bringen.“

Jury:

Zusammensetzung:

  • Harald Schmidt, Stiftungs-Schirmherr & TV-Moderator/Entertainer (Jury-Vorsitz)
  • Dr. Cinthia Briseño, Ressortleiterin Gesundheit Spiegel Online, ab Juni 2015 Leiterin der Entwicklungsredaktion Wort & Bild Verlag (Apotheken Umschau usw.)
  • Petra Gessinger, Chefredakteurin Medizin Compact
  • Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe / Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig
  • Uwe Kammann, Publizist/Medienberater, bis 2014 Geschäftsführer des Grimme-Instituts
  • Johann Michael Möller, Hörfunkdirektor Mitteldeutscher Rundfunk
  • Christel Römer, Leipziger Bündnis gegen Depression, Betroffene
  • Annett Schlesier, Gesundheitsmanagement Deutsche Bahn AG
  • Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik & Kommunikation Otto Group

Juryarbeit:

Preisgelder:

  • Der Medienpreis Deutsche Depressionshilfe ist mit 5.000 Euro dotiert. Es ist der Jury vorbehalten, den Preis auf mehr als einen Sieger aufzuteilen. Es erfolgt keine Unterkategorisierung pro Mediengattung, die Jury entscheidet flexibel über alle Gattungen hinweg.
  • Die TOP10-Nominierten werden veröffentlicht.


Auswahl:

  • Die Auswahl erfolgt innerhalb der Juryrunde und ist nicht öffentlich. Die Entscheidung der Jury ist endgültig, der Rechtsweg gegen alle Entscheidungen ausgeschlossen.


Einreichungsmodalitäten/Teilnahmebedingungen:

Wer kann einreichen?

  • Redakteure und (freie) Autoren, deren eingereichter Beitrag in deutschsprachigen Print- oder Elektronikmedien der Publikumspresse erschienen ist. Beiträge aus medizinischen Fachmedien (mit der Zielgruppe: Medizinisches Fachpersonal) sind nicht Bestandteil des Wettbewerbs. Auch Redaktionen oder Produktionsteams können Beiträge vorschlagen. Es sind Einzel- und Teamleistungen zugelassen (dann bitte alle Namen, ggf. Aufgabenverteilung benennen).
  • Besonders junge Autoren, Journalisten sind ausdrücklich eingeladen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.
  • Die Anzahl der Einreichungen ist auf fünf pro Autor beschränkt. Pro Redaktion ist keine Höchstgrenze festgesetzt. Für jeden Beitrag muss jeweils online auch ein  Einreichungsformular ausgefüllt werden. Die Bewerber erhalten nach erfolgreichem Hochladen eine E-Mail-Bestätigung.
  • Gebühren entstehen den Bewerbern bei der Einreichung nicht.
  • Die Beiträge müssen in der Zeitspanne vom 1.7.2013 bis 30.6.2015 in der Publikumspresse veröffentlicht worden sein.

Was ist einreichungsfähig?

  • Journalistische Beiträge der Publikumspresse: Print, Internet sowie elektronische Medien (TV/Video, Radio/Audio).
  • Beiträge, die ausschließlich auf privaten Internetseiten oder Online-Seiten mit ausschließlich / überwiegend werblichen Zwecken oder der reinen Selbstdarstellung eingestellt wurden, können nicht berücksichtigt werden.
  • Alle journalistischen Genres der Publikumsmedien sind einreichungsfähig – von Magazin-/Newsbeiträgen, Reportagen, Dokumentationen bis zu Interviews/Moderationsleistungen, Talk etc.
  • Es existieren keine Längenvorgaben (Beiträge bitte im Original einreichen, nicht geschnitten oder gekürzt). Für Audio/Videobeiträge gilt: Best-of-Zusammenschnitte mehrerer Beiträge oder auch aus einem Beitrag heraus sind nicht Grundlage der Bewertung, können jedoch gerne zusätzlich (!) beigefügt werden.

Einreichungsfrist:

11. Mai bis 30. Juni 2015 – es gilt das Einreichungsdatum des Onlineformulars. Postalisch eingereichte Beiträge müssen bis zum 30.6. vorliegen. Für Sendungen mit einem Poststempel nach dem 27.6. kann keine Berücksichtigungs-Garantie übernommen werden.


Einreichungsprozedere:

  • Pro Beitrag bitte jeweils ein vollständig ausgefülltes Online-Einreichungsformular (inkl. Veröffentlichungstermin, Quelle, kurze Auswahl-Begründung und Kurzbiografie des Autors) ausfüllen.
  • Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Print bitte digitalisiert als PDF hochladen, vorzugsweise im DIN A4 Format (kopier-/druckfähig). Für einen authentischen Gesamteindruck des Original-Beitrags gern inkl. Bildmaterial, insofern die entsprechenden Rechte vorliegen. Die Datenmenge des hochgeladenen Beitrags darf 50 MB nicht überschreiten. Bitte nutzen Sie ansonsten die Möglichkeit, einen entsprechenden Datenträger (CD/DVD) mit dem digitalisierten Beitrag unter Nennung Ihres Namens und am besten der Einreichungsnummer aus der Bestätigungs-E-Mail per Post einzusenden. Die Datenträger dürfen nicht kopiergeschützt und müssen technisch einwandfrei sein.
  • Aus dem Bereich Online (Text), den entsprechenden Beitrag bitte als Screen-Shot (bitte DIN A4, kopier-/druckfähig, möglichst als PDF) hochladen. Für einen authentischen Gesamteindruck des Original-Beitrags gern inkl. Bildmaterial, insofern die entsprechenden Rechte vorliegen. Auch die zusätzliche Angabe eines Links ist hilfreich, insofern dieser permanent zur Verfügung steht. Die Datenmenge des hochgeladenen Beitrags darf 50 MB nicht überschreiten. Bitte nutzen Sie ansonsten die Möglichkeit, einen entsprechenden Datenträger (CD/DVD) mit dem digitalisierten Beitrag unter Nennung Ihres Namens und am besten der Einreichungsnummer aus der Bestätigungs-Email per Post einzusenden. Die Datenträger dürfen nicht kopiergeschützt und müssen technisch einwandfrei sein.
  • Bewerber aus dem Bereich Radio laden ihre Audiodateien bitte vorzugsweise im MP3-Format hoch. Auch ein WAV-Format ist möglich, insofern die Datei unter die Einreichungs-Höchstgrenze fällt. Die Datenmenge des hochgeladenen Beitrags darf 50 MB nicht überschreiten. Bitte nutzen Sie ansonsten die Möglichkeit, einen entsprechenden Datenträger (CD/DVD) mit dem digitalisierten Beitrag unter Nennung Ihres Namens und am besten der Einreichungsnummer aus der Bestätigungs-E-Mail per Post einzusenden. Die Datenträger dürfen nicht kopiergeschützt und müssen technisch einwandfrei sein. Musikstücke in Beiträgen können gekürzt werden, ansonsten bitte eine ungekürzte Sendungsversion einreichen.
  • Bewerber aus dem Bereich TV/Video können kleinere Dateien ebenfalls hochladen. Bitte liefern Sie uns Ihren Beitrag als komprimiertes Datenformat (am besten abgespeichert als *mp4). Die Datenmenge des hochgeladenen Beitrags darf 50 MB nicht überschreiten. Bitte nutzen Sie ansonsten die Möglichkeit, einen entsprechenden Datenträger (CD/DVD) mit dem digitalisierten Beitrag unter Nennung Ihres Namens und am besten der Einreichungsnummer aus der Bestätigungs-E-Mail per Post einzusenden. Die Datenträger dürfen nicht kopiergeschützt und müssen technisch einwandfrei sein. Musikstücke in Beiträgen können gekürzt werden. Ansonsten bitte eine ungekürzte Sendungsversion einreichen.
  • Eine Rücksendung der eingereichten Materialien kann nicht erfolgen.
  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe erstattet keine Kosten für die Einreichung (wie z.B. Trägermaterial, Porto/Transport, Zoll- oder Versicherungskosten).

Einreichungsadresse:

Einreichungen sind allein online möglich über:
www.deutsche-depressionshilfe.de/medienpreis

Bei Einreichungen von Dateien über 50 MB, versenden Sie diese bitte nach Ausfüllen des Online-Formulars und erhaltener Bestätigungs-E-Mail an unseren Servicepartner:

Postalische Adresse für Beiträge über 50 MB:
COHEN + WEST VMM GmbH
Stichwort: Deutscher Medienpreis Depressionshilfe
Hohenzollernring 6
22673 Hamburg

E-Mail-Kontakt für Rückfragen zu den Einreichungen:
kontakt@deutscher-medienpreis-depressionshilfe.de

Rechtliches:

  • Mit der Anmeldung zum Preis werden alle Teilnahmebedingungen anerkannt.
    Bei unzureichender Dokumentation behält sich der Preisstifter vor, den Beitrag vom Wettbewerb auszuschließen.
  • Mit der Einreichung liegen der Stiftung zudem automatisch das Recht und die Einverständniserklärung vor, dass der Beitrag zu nicht kommerziellen Zwecken mit Bezug auf Wettbewerb und Preisverleihung öffentlich zugänglich gemacht werden darf (u.a. Jury, Preisverleihung). Das beinhaltet auch das Einstellen auf der Website der Stiftung (zeitlich/räumlich unbegrenzt). Es entstehen der Stiftung dadurch weder Kosten noch Verpflichtungen.
  • Der Einreichende versichert mit seiner Teilnahme, dass er alleiniger Urheber der zum Award eingereichten Arbeit ist und daher über die Arbeit und die daran bestehenden Nutzungsrechte frei verfügen darf. Eventuelle Rechte Dritter müssen vom Bewerber im Vorfeld abgeklärt worden sein. Das Einverständnis aller Koproduzenten zur Teilnahme wird vorausgesetzt (Klärung obliegt dem Einreichenden). So müssen z.B. im Film abgebildete Personen oder die Inhaber der Rechte an abgebildeten Werken der bildenden oder angewandten Kunst die Einwilligung zur Veröffentlichung und Verwertung des Bildes – einschließlich der publizistischen Auswertung im Rahmen dieses Wettbewerbs – in nachweisbarer Form erteilt haben.
  • Im Falle der Nominierung/Auszeichnung werden der Stiftung Deutsche Depressionshilfe hierfür die Ausschnitts- und Klammerteilrechte an der Produktion der Beiträge übertragen (um bspw. Ausschnitte bei der Preisverleihung zeigen zu können). Die Patent-/Urheberrechte bleiben selbstverständlich beim Wettbewerbsteilnehmer.
  • Alle Einreichungen müssen den (presse-)rechtlichen Bestimmungen genügen und dürfen nicht Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen sein. Dies zu überwachen ist Aufgabe des Teilnehmers.


Verleihung:

  • Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen des 2. Deutschen Patientenkongresses am 1. September 2013 im Gewandhaus zu Leipzig (voraussichtlich 14:30 Uhr – 15:00 Uhr). 
  • Moderiert wird die Preisübergabe von TV-Moderator Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe – unter der Teilnahme weiterer Jurymitglieder. 
  • Das Einverständnis für eine Presseveröffentlichung der Gewinner inkl. Foto von der Preisverleihung mit Sieger und Jury bei Namensnennung erfolgt mit Einreichung.
  • Die Finalisten sind zum kompletten Tages-Kongress sowie zur Abendveranstaltung ab 18:30 Uhr herzlich eingeladen. Selbstverständlich kann hierüber bei Interesse auch eine Berichterstattung erfolgen.

 

Kontakt:

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Susanne Janicke
Semmelweisstraße 10
04103 Leipzig
Tel. 0341/97-24512
pr@deutsche-depressionshilfe.de

Statuten Deutscher Medienpreis Depressionshilfe als pdf



Stand: 08.05.2015

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